Die Zukunft des Messebaus ist jetzt. Digital, modular und nachhaltig.

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Die Zukunft des Messebaus ist jetzt. Digital, modular und nachhaltig.

Vom Messebaubetrieb zum Messeallrounder

Die Auswirkungen der weltweiten Einschränkungen durch die COVID 19 Pandemie haben die Veranstalter von Messen und Events ebenso wie Messebauer und andere Messedienstleister extrem hart getroffen. Durch immer wieder neue Einschränkungen, kurzfristige Lockerungen und vor allem auch regional abweichende Regelungen waren verlässliche und langfristige Planungen fast unmöglich.

Nur wer Glück hatte, konnte wie geplant ausstellen und auch mit relativ guten Besucherzahlen rechnen. Viele Unternehmen aber haben ihre Messeaktivitäten ganz auf Eis gelegt.

Dass die im Sommer 2020 u.a. vom Fachverband Messe- und Ausstellungsbau (Famab) befürchtete Insolvenzwelle im Messebau nicht in voller Härte eingetroffen ist, liegt in erster Linie an der Initiative und am Erfindungsreichtum der Branche.

Tatkraft, Ideenreichtum und Visionen haben die Entwicklung hin zu zukunftsfähigen Konzepten signifikant beschleunigt. Manche Messebauer haben ihr Portfolio z.B. durch Spuckschutzwände, Abstandhalter u. ä. erweitert oder lange gehegte Planungen endlich in die Tat umgesetzt. Andere Messebaubetriebe haben sich zu digitalen Dienstleistern weiterentwickelt.  Fördermittel, Kurzarbeit und Personalabbau haben darüber hinaus das Schlimmste abgewendet.

Fakt ist, dass die Welt der Messen und Events nach Corona nicht mehr dieselbe sein wird. Betrachten wir ein paar aktuelle Trends:

Virtuelle Messestände, digitale und hybride Veranstaltungen: Ein Trend mit großem Potential

Insbesondere Fachmessen, Kongresse und andere ohnehin zukunftsorientierte Events eignen sich gut dazu, digital oder als hybride Events stattzufinden.

Laut Bitkom-Studie „Marketingmaßnahmen- und Budgetstudie 2020“ haben „für 78 Prozent der Digitalunternehmen in Deutschland rein virtuelle Messen und Events in Zukunft eine große oder sehr große Bedeutung“.

Auch hybriden Messen und Events werden von 70 Prozent der Befragten große Zukunftschancen  eingeräumt. Vor-Ort-Veranstaltungen ohne digitale Ergänzung hingegen „haben künftig nur noch für 39 Prozent der Unternehmen Relevanz“.

Ausstellende Unternehmen haben in Windeseile umgedacht und auf digitale bzw. hybride Veranstaltungen gesetzt. Was bis März 2020 ein „nice to have“ war, war plötzlich ein „must have“.

Agile Unternehmen konnten so die Auswirkungen der Krise abmildern oder sogar als Wettbewerbsvorteil nutzen.  Der traditionelle Messebau hingegen musste ebenso wie die Veranstalter dramatische Umsatzeinbußen hinnehmen.

Wir von Clip haben daher schon früh in der Pandemie auf digitale und virtuelle Messelösungen gesetzt und uns als Messebauer in diesem Markt etabliert.

Unsere Kunden konfrontierten uns mit vielen Fragen: Lohnt es sich tatsächlich, in einen eigenen digitalen oder virtuellen Messestand zu investieren? Ist das nur eine vorübergehende Erscheinung? Werde ich auch Besucher haben und tatsächlich meine Zielkunden erreichen?

Eine im Jahr 2020 von der AUMA durchgeführte repräsentative Befragung von 500 deutschen ausstellenden Unternehmen und kam u.a. zu diesen Ergebnissen:

  • 80 Prozent der befragten Firmen stellen mit dem Ziel aus, die Produkte erlebbar zu machen.
  • 50 Prozent der Aussteller wollen Besuchern auf ihrem Messestand aktive und reale Erlebnisse bieten.
  • 17 Prozent setzen VR ein, um besondere Funktionen ihrer Produkte zu präsentieren.

Fazit: Virtuelle Messeangebote sind eine gute Ergänzung zu realen Events. Das Zusammenspiel von realen und virtuellen Events ist dauerhaft geeignet, Dienstleistungen und Produkte in besonders intensiver Art und Weise zu präsentieren.

Dies ist unter anderem möglich durch

  • detailreiche Informationsangebote,
  • die dauerhafte Verfügbarkeit von Produktinfos (24/7) und
  • die vielfältigen Möglichkeiten die eigenen Produkte und Angebote informativ, emotional und faszinierend in Szene zu setzen.

Lesen Sie hierzu auch unsere Tipps für virtuelle Events.

Hybrides Marketing und hybrider Vertrieb: Vom Trend zur Normalität

Wo vor wenigen Jahren das virtuelle Verkaufsgespräch oder Meeting noch ungewohnt war, ist die persönliche Begegnung heute die Ausnahme. Völlig vertraut zoomen, meeten und callen wir. Video-Tutorials, E-Learnings und Online-Seminare sind der neue Standard – nicht mehr die Ausnahme.

Da wundert es nicht, dass ist es im Grunde zur Normalität geworden ist, auch einen Messebesuch online zu absolvieren und im Rahmen eines virtuellen Events

  • Vorträge anzuhören,
  • Produkte unter die Lupe zu nehmen
  • und Verkaufsgespräche zu führen.

Digitale, virtuelle und hybride Events werden nicht nur zunehmend Akzeptanz erfahren, sondern über die aktuelle Krise hinaus zukunftsfähig sein.

Trendsetter ist hier wie oftmals die IT-Branche. Insbesondere sehr spezifische kleinere Veranstaltungen mit spitzer Zielgruppe finden ihr Publikum zunehmend online. Laut Bitkom-Studie halten nur knapp 40 Prozent der befragten ITK-Unternehmen Offline-Events künftig noch für relevant.

Die einmal eingeführten und optimierten Technologien ermöglichen Präsentation, Interaktion und Kommunikation und werden Offline-Events zumindest teilweise dauerhaft verdrängen.

Aber glücklicherweise gibt es auch Events, die digital nicht umsetzbar sind. Wo sich Mensch und Mensch wie auch Mensch und Produkte „real“ begegnen. Dies betrifft beispielsweise Verbrauchermessen: Man stelle sich die Pro Wein oder auch den Düsseldorfer Caravan Salon als digitales Event vor. Bevor nicht auch Geruch, Geschmack und haptisches Erleben virtuell funktioniert, haben traditionelle Messen mehr als nur eine Daseinsberechtigung.

Nachhaltiger Messebau: Modulare Lösungen mit langer Lebensdauer

Kaum ein Thema steht momentan so sehr im Fokus wie Nachhaltigkeit. Auch im Messebau steigt die Relevanz ökologischer Fragestellungen. Dabei geht es nicht nur um die Vermeidung von Müll, der bei der Entsorgung herkömmlicher Messestände anfällt. Auch Bauart, Materialauswahl und Qualität spielen eine entscheidende Rolle.

Mit einem Messesystem im Baukastenprinzip stehen alle Möglichkeiten offen, den Stand immer wieder neu zu kombinieren. Kurz gesagt:

Modularer Messebau ist moderner Messebau ist nachhaltiger Messebau.

Werfen wir einen genaueren Blick auf den modularen Messebau und das Thema Nachhaltigkeit. Im Idealfall weist ein nachhaltiger Messestand folgende Eigenschaften auf:

  1. Herstellung aus nachhaltigen und/oder recycelten Rohstoffen
  2. Wiederverwertbarkeit und flexible Einsatzmöglichkeiten
  3. Lange Lebensdauer und Lagerfähigkeit

Eine Win-Win-Situation entsteht durch die vielfache Wiederverwendbarkeit des modularen Messestands: Denn diese schont das Budget und den Aufwand für künftige Messeplanungen. Weitere Vorteile sind der problemlose Transport und Aufbau, kleine Packmaße und Strapazierfähigkeit.

Wer nun befürchtet, dass Design und Individualität bei einem modularen Messestand zu kurz kommen, der kann beruhigt werden. Im modularen Messebau sorgen großflächige Textilgrafiken, ausgefeilte Beleuchtungskonzepte und die Kombinierbarkeit der Module für kreative und aufmerksamkeitsstarke Messestände.

Wenn es besonders nachhaltig sein soll, achten Sie bei der Auswahl und Kreation Ihres modularen Messestands unbedingt auf diese Kriterien:

  • Einsatz von strapazierfähigen Komponenten aus recycelten oder upcycelten Materialen
  • Textildrucke nach ÖkoTex Standard
  • Verwendung lösungsmittelfreier LED-Tinten
  • Werkzeugfreier einfacher Auf- und Abbau mit Stecksystem
  • Leichter Transport in Tragetaschen oder Rollkoffern
  • Hochwertige und gute Verarbeitung für eine lange Lebensdauer
  • Variable Verwendbarkeit z.B. durch Austausch einzelne Komponenten

Ein modularer Messestand ist eine nachhaltige Investition, weil er viele Jahre einsatzbereit ist. Sie können als Aussteller das Erscheinungsbild Ihres Messestandes immer wieder beliebig variieren. Testen Sie verschiedene Textgrafiken und passen Sie die Größe des Messestandes an die Veranstaltung an. Geschickt geplant kann ein großer Messestand auch in zwei separate Stände aufgeteilt werden und so die parallele Teilnahme an mehreren Events ermöglichen.

Wir von Clip habe eine klare Haltung zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit. Mehr Infos zu unseren Standards finden Sie hier.

Fazit

Der Messebau der Zukunft ist flexibel, nachhaltig und digital. Prüfen Sie, wie die aktuellen Trends zu Ihrem Unternehmen passen. Und lassen Sie sich beraten. Kombinieren Sie das Beste aus allen Welten und machen sich maximal startklar. Stellen Sie sich so auf, dass Ihre Lösungen stets einsatzbereit sind: In der virtuellen und der realen Welt.