Die Zukunft ist jetzt. Messen und Events im digitalen Zeitalter.

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Die Zukunft ist jetzt. Messen und Events im digitalen Zeitalter.

Messebaubetriebe auf dem Weg in die digitale Zukunft

Die Auswirkungen der weltweiten Einschränkungen trafen und treffen die Veranstalter von Messen und Events ebenso wie Messebauer und anhängende Dienstleistungen extrem hart.

Doch die u.a. vom Fachverband Messe- und Ausstellungsbau (Famab) befürchtete Insolvenzwelle hat bisher noch nicht stattgefunden und dies liegt in erster Linie an der Initiative und am Erfindungsreichtum der Branche.

Denn die Zukunft von Messen und Veranstaltungen liegt in den Händen der Dienstleister rund um den Messebetrieb. Und da liegt sie gut. Denn Tatkraft, Ideenreichtum und Visionen beschleunigen die Entwicklung hin zu zukunftsfähigen Messekonzepten.

Digitale und hybride Veranstaltungen: Ein Trend mit großem Potential

Insbesondere Fachmessen, Kongresse und andere ohnehin zukunftsorientierte Events eignen sich gut dazu, digital oder als hybride Events stattzufinden.

Laut Bitkom-Studie „Marketingmaßnahmen- und Budgetstudie 2020“ haben „für 78 Prozent der Digitalunternehmen in Deutschland rein virtuelle Messen und Events in Zukunft eine große oder sehr große Bedeutung“.

Auch hybriden Messen und Events werden von 70 Prozent der Befragten große Zukunftschancen  eingeräumt. Vor-Ort-Veranstaltungen ohne digitale Ergänzung hingegen „haben künftig nur noch für 39 Prozent der Unternehmen Relevanz“.

Ausstellende Unternehmen denken in Windeseile um und setzen auf digitale bzw. hybride Veranstaltungen. Was bis März 2020 ein „nice to have“ war, ist nun oftmals ein „must have“. Verzichten kann man auf die Benefits von Messen und Veranstaltungen nicht.  Denn sie sind unersetzlich sind für Kontakte und Leadgenerierung, für den fachlichen Austausch und die Kundengewinnung.

Umschichtungen im Krisenjahr: Unternehmen stocken ihre Online-Marketing Budgets auf

Die Bitkom-Studie belegt außerdem, dass ITK-Unternehmen Ihre Marketing Budgets gegenüber 2019 nicht gesenkt haben, sondern diese sogar um rund 1,1 Prozent aufstocken werden. Die Weisheit von Bruce Barton (1886-1967) scheint folglich immer noch zu passen: „In guten Zeiten haben die Menschen den Wunsch zu werben, in schlechten Zeiten müssen sie es tun“.

Insbesondere die Ausgaben für Online-Aktivitäten sind gestiegen und liegen im Jahr 2020 bei 39 Prozent des Marketingbudgets. Besonders interessant ist es hierbei, dass bereits 72 Prozent der ITK-Unternehmen Leads über registrierungspflichtige Inhalte generieren.  Offensichtlich ist die Bereitschaft sich zu registrieren oder sich für eine Dienstleistung auf einer Website anzumelden im Markt durchaus hoch. Wir gehen davon aus, dass es künftig ganz normal sein wird, seinen Messebesuch online zu absolvieren und im Rahmen des virtuellen Events

  • Vorträge anzuhören,
  • Produkte unter die Lupe zu nehmen
  • und Verkaufsgespräche zu führen.

Die Zahlen der Studie sprechen also durchaus dafür, dass digitale, virtuelle und hybride Events nicht nur zunehmend Akzeptanz erfahren, sondern durchaus über die aktuelle Krise hinaus zukunftsfähig sind.

Investitionen in die Zukunft: Digitale und virtuelle Messestände

Die Fragen, die viele Unternehmen sich stellen, sind folgende: Lohnt es sich tatsächlich, in einen eigenen digitalen oder virtuellen Messestand zu investieren? Ist das nur eine vorübergehende Erscheinung? Werde ich auch Besucher haben und tatsächlich meine Zielkunden erreichen?

Der AUMA MesseTrend 2020 basiert auf einer repräsentativen Befragung von 500 deutschen ausstellenden Unternehmen und kommt u.a. zu diesen Ergebnissen:

Virtuelle Messestände deutscher Aussteller sind eine gute Ergänzung zu realen Events:

  • 80 Prozent der befragten Firmen stellen mit dem Ziel aus, die Produkte erlebbar zu machen.
  • 50 Prozent der Aussteller wollen Besuchern auf ihrem Messestand aktive und reale Erlebnisse bieten.
  • 17 Prozent setzen VR ein, um besondere Funktionen ihrer Produkte zu präsentieren.

Bemerkenswert: Der AUMA MesseTrend 2020 wurde Ende Februar 2020 veröffentlicht – also vor Beginn der durch COVID-19 ausgelösten Krise in der Veranstaltungsbranche.

Und was im „Normalzustand“ galt, gilt heute natürlich umso mehr: Das Zusammenspiel von realen und virtuellen Events ist geeignet, Dienstleistungen und Produkte in besonders intensiver Art und Weise zu präsentieren. Dies ist unter anderem möglich durch

  • detailreiche Informationsangebote,
  • die dauerhafte Verfügbarkeit von Produktinfos (24/7) und
  • die vielfältigen Möglichkeiten die eigenen Produkte und Angebote informativ, emotional und faszinierend in Szene zu setzen.

Lesen Sie hierzu auch unsere Tipps für virtuelle Events.

Lernen von den Trendsettern: Vorreiter IT-Branche

Auch für IT-Unternehmen sind Messen und Events fester Bestandteil des Marketing Mix – und das trotz ihrer natürlichen Nähe zu digitalen Inhalten.

Insbesondere sehr spezifische kleinere Veranstaltungen mit spitzer Zielgruppe finden ihr Publikum auch online. Anfang Dezember versucht es auch der Web Summit als größte europäische Tech-Konferenz recht erfolgreich mit einer Digitalausgabe.

Da laut Bitkom-Studie nur knapp 40 Prozent der befragten IITK-Unternehmen Offline-Events künftig noch für relevant halten, ist nicht davon auszugehen, dass nach Ende der Pandemie alles wieder wird wie zuvor.

Die einmal eingeführten und optimierten Technologien ermöglichen Präsentation, Interaktion und Kommunikation und werden Offline-Events zumindest teilweise dauerhaft verdrängen.

Nun bewegen sich IT’ler im digitalen Raum wie in einer wohlbekannten Heimat. Alle anderen Branchen müssen erst lernen und sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut werden.

Und natürlich gibt es auch Events, die digital nicht umsetzbar sind. Dies betrifft in erster Linie Verbrauchermessen: Man stelle sich die Pro Wein oder auch den Düsseldorfer Caravan Salon als digitales Event vor. Bevor nicht auch Geruch, Geschmack und haptisches Erleben virtuell funktioniert, haben traditionelle Messen mehr als nur eine Daseinsberechtigung.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass es künftig für jede Art Messe Raum und Zeit geben wird. Wir von Clip sind einer der wenigen Anbieter, die den klassischen Messebau und Angebote für digitale und virtuelle Messestände unter einem Dach vereinen. Dies macht uns zum idealen Ansprechpartner für alle Eventualitäten.